Syndrom des trockenen Auges

BESCHREIBUNG:

Das Syndrom des trockenen Auges, auch als Xerophthalmie, Keratokonjunctivitis sicca oder einfach trockenes Auge bekannt, ist die häufigste Augenerkrankung. Von ihr sind 10 % bis 30 % der Bevölkerung (über 344 Millionen Menschen) betroffen, insbesondere ältere Menschen, und sie ist dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gefühl der Trockenheit im Auge sowie Schmerzen, Reizung, Lichtempfindlichkeit, Brennen und in den schwersten Fällen sogar eine Veränderung der Sehschärfe oder Sehverlust hervorruft.

Dies bewirkt, dass die Lebensqualität der Patienten aufgrund der negativen Auswirkung dieser Erkrankung auf zahlreiche Alltagstätigkeiten wie Lesen, Fernsehen, Computerarbeit oder Autofahren beeinträchtigt ist.

Bei den Patienten mit dem Syndrom des trockenen Auges treten Veränderungen der Zusammensetzung und Stabilität des Tränenfilms auf. Gelegentlich sind diese Veränderungen die Folge von Störungen der Tränensekretion (Defizite der Tränendrüsen oder aufgrund von bestimmten systemischen Erkrankungen) oder das Ergebnis einer erhöhten Verdunstung des wässrigen Bestandteils der Tränen (trockene Luft, mangelhafter Lidschluss, niedrige Lidschlagfrequenz, Veränderungen der Lipidschicht, Verwendung von Kontaktlinsen oder sogar die Anwendung von bestimmten Medikamenten).

Diese Situationen bedrohen die Stabilität des Tränenfilms und verursachen eine schlechte oder unzureichende Benetzung der Augenoberfläche, was zu Augenbeschwerden, Schmerzen, Sehproblemen, Entzündungsprozessen und Läsionen führen kann.

BEHANDLUNG:

Bislang bestand das Behandlungsziel bei dem Syndrom des trockenen Auges darin, die Symptome zu lindern. Hierfür werden Tränenersatzmittel verwendet, die zur Benetzung des Auges beitragen und die mehrmals täglich anzuwenden sind.

Daher untersucht Sylentis, wie die Behandlung verbessert und wirksamer gemacht werden kann und zwar unter Nutzung des RNA-Interferenz-Mechanismus (RNAi) und indem sich seine Therapien auf die Technologie des „Gen-Silencing“ (Genstilllegung) stützen, dank derer die Konzentrationen von anormalen Proteinen kontrolliert und gesenkt werden können, was auf natürliche Weise die Benetzung des Auges verbessern und somit die Schmerzen und Beschwerden des trockenen Auges reduzieren würde.

In den folgenden Videos erklären wir Ihnen, wie diese Technologie funktioniert und wie sie Ihnen helfen kann, wenn Sie an trockenem Auge leiden.

Sylentis – Entwicklung von Arzneimitteln auf Basis der RNA-Interferenz-Technologie (RNAi)

Syndrom des trockenen Auges

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